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Warum wir Bäume brauchen

So gesund sind sie für Menschen

Im Winter sind sie mahnende, kahle Riesen, im Frühling dank zart sprießender Knospen eine Art Hoffnungsbringer, im Sommer sattgrüne Schattenspender und im Herbst bunte Hingucker: Bäume. Sie sind die Grundlage unseres Lebens - und das auf vielen Ebenen.

© Unsplash

Wie wichtig sind Bäume für die Umwelt?

Dass es ohne Bäume und Pflanzen kein Leben auf der Erde gäbe, ist klar. Schließlich wandeln sie durch Photosynthese CO2 in Sauerstoff um - ein ausgewachsener Laubbaum produziert pro Jahr genügend Sauerstoff für zehn Menschen. Doch das ist längst noch nicht alles, was die grünen Giganten für uns und unsere Umwelt tun. Da sie CO2 binden, sind sie ein wichtiger Mitstreiter beim Bremsen des Klimawandels. Besonders in Städten profitieren wir also von großzügiger Bepflanzung. Apropos Stadt: Durch Schatten und Verdunstung können Bäume in Betonwüsten die Temperatur um bis zu 4 °C senken. Sie sind Heimat und Nahrungsspender für Vögel und Insekten sowie kleine Nagetiere. Damit nehmen sie einen wichtigen Platz in der Nahrungskette ein. In "freier Wildbahn" verhindern Wurzeln die Erosion, sie speichern Wasser und stabilisieren das Mikroklima.

Mit der Familie auf Sommerfrische

Was tun Bäume für die Gesundheit des Menschen?

Bäume filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft. Vor allem in Städten leisten sie so einen positiven Beitrag zur Gesundheit, denn Blätter und Nadeln filtern Stickoxide, Schwefeldioxid und Ozon. Bis zu 25 Prozent weniger Feinstaubkonzentration misst man dort, wo Städte großzügig bepflanzt sind. Durch Beschattung und Verdunstungskühle sinkt das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen in Städten und auch für die psychische Gesundheit sind Bäume immens wichtig.

So zeigte eine Studie im "International Journal of Environmental Research and Public Health", dass schon 15 bis 20 Minuten Aufenthalt in einem grünen Umfeld den Cortisolspiegel signifikant senken können. Und dass das Stresshormon Cortisol in Zusammenhang mit jeder Menge gesundheitlicher Beschwerden steht, ist ja längst bekannt. Wenn schon 20 Minuten messbare Auswirkungen haben - wie gesund ist dann ein ganzes Wochenende am Knappenhof? Hier fällt nämlich der Blick von der Terrasse und den wunderschönen Zimmern und Suiten direkt hinaus in die Natur. Selbst, wenn Sie in unserem Pool schwimmen, finden Sie sich umgeben von Bäumen.

Traumhafte Aussicht am Pool

Der Baum als Medizin

Bei Waldspaziergängen und Aufenthalten im Wald - oft auch als "Waldbaden" bezeichnet - gesellt sich zum positiven Effekt sinkenden Cortisols auch noch gesunde Bewegung. Dabei wird das parasympathische Nervensystem aktiviert. Entspannung und Glücksgefühle sind die Folgen. Wie gut, dass direkt hinter dem Knappenhof mit dem Törlweg einer der schönsten Wanderwege auf die Rax beginnt. Er führt über weite Strecken durch dicht bewachsene Wälder. Gehen Sie ruhig langsam und atmen Sie besonders tief ein!

Einer Veröffentlichung in "Science" zufolge benötigen Menschen mit Schmerzen weniger Schmerzmittel, wenn sie Bäume betrachten können - und sie werden schneller wieder gesund. Sie möchten ganz bequem etwas für Ihre Gesundheit tun? Die einfachste Präventionsmaßnahme geht am Knappenhof ganz einfach vom Liegestuhl aus: Der Blick auf Grünflächen und bäume verringert nämlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen.

Terpene: Baum-Botenstoffe

Doch wie funktioniert das? Warum sind Bäume für die Gesundheit des Menschen relevant? Das Geheimnis liegt unter anderem in den sogenannten Terpenen. Es handelt sich dabei um aromatische Verbindungen, die Pflanzen freisetzen. Bestimmte Terpene wirken direkt auf das limbische System im Gehirn. Es ist für Emotionen und Gedächtnis verantwortlich. Terpene aus Nadelbäumen senken die Herzfrequenz und den Blutdruck.

Andere Terpene wiederum regen die Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) an. Sie sind ein wichtiger Teil der Immunabwehr gegen Viren und Tumorzellen. Schon zwei Tage Aufenthalt im Wald steigern die Aktivität und die Anzahl der NK-Zellen. Dieser Effekt hält bis zu 7 Tage an. Andere Terpene, zum Beispiel Eukalyptol, Thymol und Alpha-Pinen hemmen das Wachstum bestimmter Bakterien. Sie können so Entzündungsprozesse im Körper positiv beeinflussen.

Außenansicht Hotel & Restaurant Knappenhof mit Wiesenblumen im Vordergrund

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