Zweisamkeit
Warum Kuscheln gesund istNicht nur Menschen, die in einer Beziehung sind, sondern auch Singles, Kinder, Babys und sogar Tiere wie Katzen und Hunde haben ein ausgeprägtes Kuschelbedürfnis. Und das kommt nicht von ungefähr. Die Natur hat uns Lebewesen mit einer Art Superkraft ausgestattet, die uns über Hautkontakt glücklicher und gesünder machen kann.

Warum Kuscheln gesund ist
Alles, was es braucht, um die Superkraft zu aktivieren, ist eine feste Umarmung, Körperkontakt oder ein Sich-aneinander-Schmiegen. Durch die körperliche Nähe zu einem anderen Lebewesen werden wir sofort ruhiger, weil wir uns sicherer fühlen. Außerdem schüttet der Körperkontakt Glückshormone wie Oxytocin, Dopamin und Endorphine aus. Ersteres, das Oxytocin, ist ein Hormon, das Bindung und Vertrauen stärkt. Außerdem reduziert es Angst und Stress. In der Forschung gibt es Hinweise darauf, dass Oxytocin die Schmerzwahrnehmung im zentralen Nervensystem hemmt. Dadurch kann es schmerzlindernd wirken. Das Hormon kann das Immunsystem kräftig ankurbeln, wodurch es Heilungsprozesse beschleunigen kann.
Oxytocin hat eine weitere tolle Eigenschaft: Das Hormon kann den Anteil an Cortisol im Blut senken. Cortisol, das Stress-Hormon, steht in Zusammenhang mit vielen Zivilisationskrankheiten. Zum Beispiel Herz-Kreislauf-Problemen, Herzinfarkt und Schlaganfällen. Natürlich spielt es auch eine Rolle für unser Wohlbefinden. Ist der Cortisolspiegel ständig erhöht, schlafen wir schlecht, der Blutdruck steigt, wir werden gereizt und weniger leistungsfähig. Im schlimmsten Fall droht das Burn-Out.

Warum macht kuscheln glücklich?
Doch da ist noch eine weitere Ebene: Es ist nicht nur so, dass kuscheln gesund ist - es macht auch noch glücklich. Der Grund liegt in den ausgeschütteten Glückshormonen wie Dopamin. Unsere Laune wird besser, wir fühlen mehr Liebe und auch mehr Mitgefühl für andere Menschen. Wir fühlen uns zugehörig und haben einen Platz im Leben. Für Kinder ist Körperkontakt besonders wichtig, damit sie Vertrauen aufbauen und sich richtig entwickeln können. Doch auch Erwachsene brauchen Momente des Kuschelns. Es hilft uns, den Alltag zu bewältigen, zu entschleunigen und Stress abzubauen.
Um einander ein Maximum an physischen und psychischen Vorteilen zu verschaffen, sollten Paare mindestens fünfmal am Tag für je zehn Sekunden kuscheln. Dabei kann es sich auch einfach um eine feste Umarmung, Händchenhalten oder ein Streicheln handeln. Studien konnten zeigen, dass Paare, die sich drei- bis fünfmal pro Woche ungefähr eine halbe Stunde aneinander kuscheln, oft glücklicher sind. Kuscheln sollte jedoch nicht zur Pflichtübung werden. Beide Beteiligten sollen sich dabei wohlfühlen.

Kuscheln: So geht's richtig
Bauen Sie täglich kurze Momente ein, um das Immunsystem und die Beziehung zu stäken. Wöchentlich längere Kuschelzeiten sind gut für die Paarbeziehung. Sie festigen und helfen, Stress abzubauen. Es muss nicht immer die große Geste sein. Auch eine kurze Umarmung kann viel bewirken. Machen Sie es sich zum Ritual, mit Ihrem Lieblingsmenschen bewusst zu kuscheln, sich gemeinsam zu entspannen und einfach die Nähe zueinander zu genießen. Zum Zwang sollen diese Momente aber auch nicht werden. Außerdem ist jedes Paar anders. Besprechen Sie mit Ihrem Lieblingsmenschen, wie das Maß aussieht, mit dem Sie sich beide wohlfühlen, damit kuscheln gesund und entspannt gleichermaßen ist.

Warum planen Sie nicht ein entspanntes Wochenende bei uns im Knappenhof ein? Genießen Sie händchenhaltende Spaziergänge, ungestörte Momente zu zweit und Verwöhnmomente durch unser Küchenteam. Während Sie sich um Ihren Partner oder Ihre Partnerin kümmern, sorgen wir für den Rest. Vor allem im Herbst, wenn es draußen schon etwas kühler wird, spricht ja auch gar nichts dagegen, sich nach unserem herrlichen Frühstück wieder ins Bett zu begeben ...
