Echte Gastfreundschaft
Warum sie den Unterschied machtIn unserer schnelllebigen Welt gehört Zeit zu den wertvollsten Gütern, die wir haben. Wenn sich Menschen daher entscheiden, ihren Urlaub in einem Hotel zu verbringen, haben sie es verdient, zumindest mit Höflichkeit und Respekt behandelt zu werden. Das ist die Grundlage der Hospitality. Die Pflicht ist Freundlichkeit. Doch die echte Kür und damit das Sahnehäubchen auf jedem Urlaub, ist herzliche, echte Gastfreundschaft. Wir haben uns die Kür zur Pflicht gemacht, denn tatsächlich sind Menschen in der Lage, den Unterschied zu fühlen.

Was macht echte Gastfreundschaft aus?
Echte Gastfreundschaft geht weit über Service und Umgangsformen hinaus. Dennoch braucht sie keine großen Gesten. Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. So dürfen sich unsere Gäste auf lächelnde Mitarbeitende freuen, auf einen Gruß, wann immer sie einem unserer Angestellten begegnen, auf einen netten Plausch und auf aufrichtiges Interesse.
Jeder Mensch, der im Knappenhof zu tun hat, möchte den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt bereiten. Sie meinen es ernst und möchten abseits von Routinen alles tun, damit sich unsere Gäste wohlfühlen. Eine Decke, wenn es kühler wird, Wertschätzung, ein offenes Ohr, der persönliche Wandertipp oder der Wassernapf für den Vierbeiner, der ungefragt gebracht wird: All das zeichnet uns und unsere Mitarbeitenden aus.

Warum wir den Unterschied spüren
Sie merken, wenn Sie echte Gastfreundschaft erleben. Der Grund dafür sind sogenannte Spiegelneuronen. Dabei handelt es sich um Nervenzellen im Gehirn, die aktiv werden, wenn wir eine Handlung beobachten oder wenn wir sie selbst ausführen. Sie sind der Grund, weshalb Menschen Empathie spüren. Auf das Erleben von Gastfreundschaft übertragen heißt das: Zeigen Gastgebende offenes Interesse, lächeln oder schenken uns warme Worte, werden in unserem Gehirn jene neuronalen Netzwerke aktiv, die für Wärme und Freunde stehen. Das Ergebnis: Wir müssen unwillkürlich auch lächeln, fühlen Wärme und Freude. Und damit die Ehrlichkeit der Gastgebenden.
Wenn jedoch das Verhalten aufgesetzt ist, dann stimmen Körpersprache, Tonfall und die sogenannten "Mikrogesten", also jene unwillkürlichen und kaum bewusst wahrnehm- oder steuerbaren Verhaltensweisen, die unser Körper zeigt, nicht überein. Die Spiegelneuronen merken sowas. Das lässt uns spüren, wenn unser Gegenüber nicht ehrlich ist. Meistens registrieren wir als Gast dieses Gefühl nicht bewusst. Wir merken unbewusst, dass etwas unterschwellig nicht stimmt.

