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Kooperationen & Partnerschaften
Mitglied von EURO-TC European Treatment Centres for Drug Addiction – euro-tc.org
Mitglied von ICAA - International Council on Alcohol and Addictions – www.icaa.ch
Partner des Projektes „momo“ – Motivation zur Mobilität – www.momo-eu.de
Partner des Projektes PEER - DRIVE CLEAN
psychoLOGISCHE Lösungen - www.humanlabor.at
Lichtfrequenz-Systeme - www.relux.at
Sigmund Freud Universität Wien - www.sfu.ac.at
Sigmund Freud Museum Berggasse - www.freud-museum.at
Uniqa Versicherung - www.uniqa.at
Maturaschule Roland - www.roland.at
Das Kur- und Gesundheitszentrum Knappenhof, idyllisch am Fuß der Rax gelegen ist ein innovatives Therapiehotel zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen. In einem ganzheitlich orientierten Konzept mit starker Einbindung der natürlichen Bergwelt ,die sowohl mit Skiern erklommen wie auch mit Schnee-, im Sommer bequemer mit Bergschuhen durchwandert wird ,erhält jeder Therapiegast sein auf ihn zugeschnittenes Programm.
Sehr oft geht es in der Behandlung um Sucht und Substanzmissbrauch, es muss dort angesetzt werden, wo bereits beträchtlicher Schaden entstanden ist.
Hier liegt ein Engagement in der Prävention von Substanzmissbrauch nahe, dies sollte eine wichtige Aufgabe aller spezialisierten Einrichtungen, aber auch all derer sein , die im engeren und weiteren Sinn pädagogisch tätig sind.
Was hat aber nun der Knappenhof mit dem Straßenverkehr zu tun, außer, dass die Zufahrt wegen der exponierten Lage im Winter für viele Gäste angstbesetzt ist und dies übrigens zu Unrecht, da mit richtiger Ausrüstung noch jeder problemlos angekommen ist?
Wie im Winter die richtigen Reifen und Schneeketten Vorraussetzung für sicheres Fahren sind so ist das für viele alkohollabile Menschen die klare Einstellung zur Nüchternheit am Steuer.
Etliche der Klienten aus dem Langzeitprogramm des Knappenhofs, haben keinen Führerschein mehr, da dieser nach Trunkenheit am Steuer, öfters mit entsprechenden Unfällen entzogen wurde. Tragisch für die Betroffenen, tragischer für die unschuldig zu Schaden gekommenen Personen und damit wieder doppelt schwierig für die alkoholisierten Täter ,die daraus resultierenden Schuldgefühle zu bewältigen. Alkohollenker im Straßenverkehr sind meist nicht typisch antisoziale Persönlichkeiten, ohne Unrechtsbewusstsein für ihre Handlungen, in welche sie langsam, meist infolge chronischer Abhängigkeit schlittern.
Bei einer Vielzahl von Alkohollenkern, welche an Unfällen beteiligt sind steht nicht einmal die genannte Abhängigkeit im Hintergrund, sondern unsinniges selbst- und fremdgefährdendes Risikoverhalten. Besonders in der ländlichen Umgebung ist es beim Lokalstreifzug am Wochenende noch immer nicht klar, dass der Fahrer nicht trinkt. Trotz vieler Maßnahmen sind Jugendliche und junge Menschen noch immer überproportional an (alkoholbedingten) Unfällen beteiligt.
Dies haben Sozialforscher der Fachhochschule Magdeburg unter Leitung des international hoch renommierten Professors Wolfgang Heckmann aufgegriffen. In einem einzigartigen Präventivprojekt ist es gelungen Jugendliche sinnvoll zu erreichen, so dass die Unfallsrate in dieser Gruppe signifikant zurückgegangen ist.
Dieses Erfolgsprogramm wird nun im internationalen Bereich mit Förderung durch die Europäische Union in vielen europäischen Staaten in einem gemeinsamen Projekt umgesetzt
Kern des Projektes ist die Ansprache von Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Altersgruppe 16 bis 25 Jahre zur Problematik "Alkohol und Drogenkonsum in Verbindung mit motorisierter Teilnahme am Straßenverkehr". Mit "PEER-Drive Clean!" wird durch Peers - Modell und Identifikationspersonen im selben Alter wie die Anzusprechenden - eine realitätsnahe Aufklärung und Information von jungen Fahrschülern erfolgen, mit der diese auf Konfliktsituationen vorbereitet werden und so Unterstützung bei der Vermeidung von Rauschfahrten erfahren.
Die jugendlichen Fahrschüler sollen zu einem (Lebens-)Zeitpunkt angesprochen werden, an dem sie bereits Erfahrungen mit Alkohol und gegebenenfalls auch illegalen Drogen gesammelt haben. Sie sollten bereits konkrete Vorstellungen über ihre eigene motorisierte Verkehrsteilnahme entwickelt haben. Deshalb empfiehlt sich die punktgenaue Thematisierung der Problematik "Rauschmittel und Straßenverkehr" durch Peers während der Führerscheinausbildung.
In der Praxis wird dies durch die Zusammenarbeit mit Fahrschulen und die Ausbildung der Peers erreicht. Die auf hohem Niveau geschulten Peers , meist Schüler und Studenten mit besonderem sozialen Interesse kommen in die Fahrschulen und sprechen die Fahrschüler direkt und persönlich als Gleichgesinnte in ähnlicher Situation aber mit dem nötigen sozial-pädagogischen Know How und Fachwissen persönlich an.
"PEER-Drive Clean“ an Fahrschulen ist in Sachsen_Anhalt als eine Antwort auf die bedrückende Tatsache, dass die jungen Fahranfänger/innen im Straßenverkehr weit überproportional an schweren Verkehrsunfällen mit Todesfolge als auch an Alkoholunfällen beteiligt sind, entstanden. Es ist ein Konzept zur "Punkt-Nüchternheit" an der Schnittstelle von Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Verkehrssicherheitsarbeit. Ziel ist nicht Abstinenz zu predigen sondern eben absolute Punkt Nüchternheit, in dem Moment wo ein Fahrzeug gelenkt wird.
Das Kur- und Gesundheitszentrum Knappenhof sucht als österreichischer Partner noch lokale Unterstützung in jeder Form um die Realisierung optimieren zu können.
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PEER - DRIVE CLEAN! - Unterstützt von der europäischen Kommission Jugendliche und Verkehrssicherheit – ein internationales Projekt über das Kur- und Gesundheitszentrum Knappenhof |
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KONTAKT :
Kur- und Gesundheitszentrum Knappenhof
Kleinau 34, A-2651 Reichenau an der Rax
Tel.: 02666/ 53633
Fax.: 02666/ 53633-10
Mail.: t.legl@knappenhof.at
www.knappenhof.at
Projektleitung: Dr. Thomas Legl
Projektassistenz: Mag. Walpurga Sima
Mobile.: 0664/401 88 08
